Die Lead-User-Methode

Zwei wesentlichen Eigenschaften zeichnen Lead User aus, die Eric von Hippel wie folgt beschreibt:

Lead users face needs that will be general in a marketplace, but they face them months or years before the bulk of the marketplace encounters them, Lead users are positioned to benefit significantly by obtaining a solution to those needs.

Die Lead-User-Methode ist eine qualitative, prozessorientierte Vorgehensweise und rückt die aktive Einbindung ausgewählter Experten in den Fokus, mit deren Hilfe Ideen und Konzepte für Innovationen oder neue Geschäftsmodelle gewonnen werden. Den Kern dieser Methode bilden Lead-User-Workshops, die aufgrund gruppendynamischer Effekte das Kreativ- und Wissenspotenzial der Teilnehmer nutzen, um zuvor definierte Konzepte zu verbessern oder zu verändern. Die in der klassischen Literatur beschriebene Lead-User-Methode unterteilt sich in einen vierteiligen, erfolgskritischen Prozess.

Lead-User-Integration (nach Eric von Hippel)
  • 1. Identifikation von Markttrends
  • 2. Identifizierung von Lead Usern
  • 3. Konzeptentwicklung mit Lead Usern
  • 4. Markteinführung

Dieser Prozess unterliegt jedoch in jeder Phase einem weiteren wichtigen Punkt, der sich im Rahmen der Untersuchung auf Erfolgsfaktoren in Open Innovation auch in Teilen der netzwerkbasierenden Innovationskollaborationen wiederfindet: Ohne die Unterstützung des oberen Managements kann eine erfolgreiche Umsetzung eines Lead User Projektes nicht erfolgen.

Der Anforderungsanalyse der vier Prozessschritte wird somit ein weiterer Schritt hinzugefügt, der sich mit der optimalen Vorbereitung des Lead-User-Projektes beschäftigt: die Lead-User-Projektinitiierung. Weiter wird ein
Augenmerk auf die Methoden gelegt, mit denen Lead User interviewt wurden, während andererseits die Konzeptentwicklung mit Lead Usern gemeinsam mit der Markteinführung betrachtet wird.

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