Was sind eigentlich Erfolgsfaktoren?

Eigentlich sollte jedes Unternehmen die jeweils für sich relevanten kritischen Erfolgsfaktoren kennen. Sie sind produkt- und branchenspezifische Einflussgrößen, die den Erfolg einer Unternehmung langfristig positiv oder negativ bestimmen. Ausgangslage ist dabei das von dem Unternehmen zu bestimmende Unternehmensziel. In einem marktwirtschaftlichen Umfeld kann ein Unternehmensziel aus gewinnorientiertem Wirtschaften bestehen, dessen Ergebnis überwiegend auf Basis einer Gleichung mit konstanten Indikatoren wie Umsatz und Kosten ermittelt wird. Die einfachste Gleichung wäre somit Umsatz – Kosten = Gewinn.

Zahlungsfähigkeit des Unternehmens, sichere Arbeitsplätze, ein hoher Bekanntheitsgrad, ein positives Image und gutes Betriebsklima stellen weitere Unternehmensziele dar, die mittels ähnlicher oder verschiedener Indikatoren zu erreichen sind. Im weiteren Verlauf werden nun Variablen gesucht, die die jeweilige Konstante negativ und positiv beeinflussen können:

Durch die Etablierung eines neuen Absatzweges kann der Umsatz gesteigert, durch den Einsatz eines neuen betrieblichen Informationssystems können Kosten gesenkt, durch die Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells attraktive Marktmöglichkeiten eröffnet oder durch das Abstoßen einer subventionierten Geschäftseinheit Verluste minimiert werden.

Die Frage lautet nun, in wie weit “Erfolg” innerhalb der Erfolgsfaktorenforschung verallgemeinert werden kann? Meistens ist es doch so, dass spezieller Erfolg aufgrund seiner Einzigartigkeit zustande kommt und nur selten (erfolgreich) kopiert werden kann. Einen spannenden Dialog ist auf den Seiten von Alexander Nicolai und Alfred Kieser zu finden, die diese Thematik in einer Diskussion mit Wolfgang Fritz dokumentieren.

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